Freitag, 29. Juni 2018

Vorspielflug


Heute gab es bei Agatha wieder etwas interessantes zu beobachten. Wir haben das schon öfter gesehen. Viele viele Bienen fliegen kreuz und quer vor der Bienenbeute herum - immer der Beute zugewandt. Ich dachte bisher, dass sich junge Bienen einfliegen. Fand es aber immer eigenartig, dass sie dabei nur immer vor dem Stock herumwuseln.

So sieht das aus:



Heute habe ich etwas darüber gefunden. Es wird Vorspielflug genannt und es sind wohl keine Jungbienen, sondern die Flugbienen. Warum sie das machen, weiß man nicht wirklich. Sie tun es nur zur Jahreszeit der Hochzeitsflüge der jungen Königinnen, aber es tun eben auch nicht nur Völker, deren Königin auf Hochzeitsflug geht.

Tja, die Mädels werden es schon wissen. Nur dass dabei - es dauerte etwa eine Stunde - kein Nektarsammeln stattfindet, ist nun wirklich nicht ok!

Sonntag, 24. Juni 2018

Ja, wo fliegen sie denn...

... wo fliegen sie denn hin?

Flugradius

Die Bienen fliegen problemlos eine 2km entfernte Tracht an. Wo sie also so sammeln könnten, sieht man hier:


Das wäre bei uns ein großer Teil des Britzer Gartens, die benachbarten Kleingartenanlagen, mehrere Parkanlagen (die im armen Berlin größtenteils sich selbst überlassen werden, nicht so schlecht für die Bienen) und weite Siedlungsgebiete mit Ein- und Zweifamilienhäusern. Das ist bestimmt eine gute Ausgangslage!

Ansonsten gibt es wegen des schlechten Wetters fast keinen Flugbetrieb und die Mädels essen den für uns bereiteten Honig wieder auf. 😐



Freitag, 15. Juni 2018

Allererster Honig

Heute wollten wir es noch mal wissen. Gibts Honig?

Bei Agatha haben wir nur in den Honigraum geschaut. Es gab 2 Waben mit etwas verdeckeltem Honig und ansonsten nur unverdeckelten. Der unverdeckelte Honig ist noch nicht trocken genug. Wenn man zu viel davon erntet, kann der Honig zu gären beginnen. Faustregel ist: eine Wabe kann geerntet werden, wenn mindesten 2/3 des Honigs verdeckelt sind.

Hm, wir schauten erst mal bei Annabell. Da war im Honigraum überhaupt nicht viel zu holen. Wir sahen mal eine Etage tiefer im oberen Brutraum nach. Oh ja, auf den ersten Blick zumindest eine schön volle Honigwabe ohne Brut. Die hat ja im Brutraum nix zu suchen. Also nahmen wir sie mit und die beiden etwas gefüllten von Agatha dann auch noch.

die "Ernte"

So hatten wir 3 Waben für unsere 3-Waben-Schleuder und konnten sie ausprobieren. Es funktionierte alles perfekt und schon bald floss der erste Honig in den Eimer. Juhu! Es waren letzten Endes 2,3 kg. Bei der kleinen Menge verzichteten wir darauf, auf den Beginn einer Kristallisation zu warten um dann den Honig cremig zu rühren. Wir füllten nach ein paar Stunden gleich ab und hoffen, dass der Honig nicht zu stark kristallisiert. Einen Teil vom frischen Honig verwendete ich gleich für einen Salat und eine kalten Suppe, die ich für unser Gartenfest morgen vorbereitete. Super! 

es geht ans Schleudern

der allererste Tropfen

Läuft !

die Ausbeute

Samstag, 9. Juni 2018

Leider noch keine Honigernte


Heute wieder Kontrolle. Alle Mädels sind sehr beschäftigt, aber eine Honigernte gibts noch nicht.

Bei Annabell war in der 2. Zarge (oberhalb des Absperrgitters) noch verdeckelte Brut vorhanden. Es gab auch eine ordentlich gefüllte Honigwabe, diese war aber noch nicht weit genug verdeckelt.  Die Befüllung der anderen Honigwaben hatte erst begonnen.

zu wenig und noch nicht fertig
Wir haben einen Honigraum aufgesetzt und das Absperrgitter zwischen 2. und 3. Zarge gelegt. Ein paar begonnene Honigwaben hängten wir in den Honigraum, dafür ein paar Mittelwände in den 2. Brutraum.

Im unteren Brutraum gab es - wie letzte Woche beim grünen Volk auch schon - ein buntes Durcheinander von ein paar Brutzellen, sehr viel Pollen und mittelmäßig Nektar. Annabell scheint sich leider bei Agatha was Falsches abgeguckt zu haben...

Pollen ohne Ende
Die braunen Mädels waren in Bezug auf den Drohnenrahmen sehr schlau. Sie haben die Wabe des  Baurahmens mit etwa 3/4 Arbeiterinnenzellen und 1/4 Drohnenzellen ausgebaut. Natürlich konnte ich mich nicht entschließen, die Wabe zu schneiden. Nun bleibt sie eben drin. Ich werde den Varroabefall mit der Windel prüfen und wenn da Gefahr ist, kann ich die Drohnenwabe immer noch schneiden. Da die Wabe am 21.05. noch unbestiftet war, werden die Drohnen frühestens am 14.06. schlüpfen. Bis dahin sollten die Arbeiterinnen längst geschlüpft sein. Arbeiterinnen schlüpfen nach 21 Tagen (frühestens 11.06.), Drohnen nach 24 Tagen.

wenig Drohnen- und viel Arbeiterinnenbrut
Bei Agatha gab es auch noch nichts zu ernten. Sie hat auch - entgegen meiner Hoffnung - keine Ordnung im unteren Brutraum geschaffen. Auch hier Pollen über Pollen, dazwischen Brut und Nektar. Na gut, ich habe so wie bei den Braunen das Absperrgitter nach oben zwischen die 2. und die 3. Zarge gelegt. Sollen sie in den unteren beiden Zargen eben machen was sie wollen. 
 
Ihre Majestät Agatha 

schönes Brutnest von Agatha
Auch Agatha hat nicht viel Brut in die Drohnenwabe gelegt. Die war aber größtenteils verdeckelt und so habe ich den Rahmen als Varroabekämpfung nun zum 2.Mal (1. Mal am 19.05.) ausgeschnitten und leer wieder reingehängt. 

Agathas Volk ist übrigens eine ziemliche Promenadenmischung: man sieht Carnica-Bienen (die Grauen; das ist die Rasse die überwiegend gehalten wird) und Buckfast-Bienen (die mit den braunen Streifen am Hinterleib; eine seltener gehaltene, aber sehr gute Rasse). Mit wem alles hat sich denn Agatha auf ihrem Hochzeitsflug eingelassen?

Buckfast und Carnica Bienen



.

Freitag, 1. Juni 2018

The winner is ... Annabell!

Puh, wir hatten ja vor 9 Tagen das letzte Mal nachgeschaut und ich war total gespannt, wie es bei den Mädels weitergegangen ist.

Haben die Völker sich weiter vergrößert? Wurden die Drohnenrahmen ausgebaut? Haben sie ordentlich Nektar und Pollen eingetragen? Können wir vielleicht schon etwas ernten?

Bei Annabell (kleines braunes Volk) hatten wir ja vor 9 Tagen alle Mittelwände im oberen Brutraum ausgetauscht und damit ihre Arbeit des begonnenen Ausbaus der alten Mittelwände vom zweifelhaften Hersteller zunichte gemacht. Heute waren sämtliche neuen Mittelwände fertig ausgebaut. Bei zweien hatten sie angefangen, Nektar einzutragen. Bravo!

schön ausgebaute Mittelwand
Im unteren Brutraum gab es 7 meist gut gefüllte Brutwaben, der Drohnenrahmen war fertig mit einer Wabe ausgebaut und es war ein bisschen offene und noch weniger verdeckelte Drohnenbrut drin. Annabell hats wohl nicht so mit den Männern.

perfektes Brutnest im unseren Brutraum von Annabell

nur sehr wenig Drohnenbrut
 Wir haben eine schön verdeckelte Brutwabe ausgetauscht mit einer ausgebauten Mittelwand vom oberen Brutraum und das Königinnen-Absperrgitter dazwischen gelegt. So hat Annabell unten wieder Platz zum Stiften und oben kann nun ordentlich Honig hergestellt werden.

bei der Arbeit
Agatha (großes grünes Volk) muss wohl ihre Liebe zum oberen Brutraum entdeckt haben. Sie hat oben 5 Waben mit Brut belegt, drum herum der schönste auch schon verdeckelte Honig. Menno, wir können doch aber aus einer Wabe mit Brut keinen Honig ernten!

Aber davon kann man doch keinen Honig ernten!
 Agatha selbst war im unteren Brutraum, die 5 Brutwaben dort sahen aus wie Gemischtwarenläden. Kein zusammenhängendes Brutnest, kein Futterkranz. Sondern alles reingetan, wie es gerade kam. Nektar, Pollen, Brut - alles durcheinander und halb leer. Was für eine Unordnung. 

Agathas Gemischtwarenladen im unteren Brutraum
 Damit sie sich verbessern kann und nicht mehr unbegrenzt Platz zum Stiften hat, haben wir das Absperrgitter auf den unteren Brutraum gelegt. Sowie eine voll verdeckelte Brutwabe vom oberen Brutraum nach unten und eine ausgebaute Mittelwand nach oben gehängt. 

Außerdem einen Honigraum (3. Zarge) aufgesetzt und mit 6 Mittelwänden sowie 4 von den Braunen ausgebauten Waben befüllt. In der 2. Zarge ist ja vor lauter Brutwaben fast kein Platz für Honig!

Honigraum ist drauf
Den Drohnenrahmen - den wir am 21.05. geschnitten hatten, haben sie schön neu ausgebaut und es ist unverdeckelte Brut drin.

Insgesamt bin ich sehr erstaunt, wie fleißig und ordentlich Annabells Volk ist. Sie ist heute meine Kaiserin!

Wir schauen mal, wie das mit der Honigernte wird. Meine Bienenvölker sind jetzt groß und stark um viel Nektar einzutragen - nur die Tracht ist fast vorbei. Die Linden beginnen jeden Moment zu blühen, wenn sie verblüht sind, gibt es nur noch Läppertracht. Die Natur ist dieses Jahr etwa 3 Wochen früher als normal.



Dienstag, 22. Mai 2018

Mittelwände ausgetauscht

So, wir haben alles ausgetauscht was ging.

Die Braunen haben nur noch 3 schlechte Mittelwände, davon 2 mit etwas Nektar. Alle 2 haben wir an die Außenseiten gehängt - dort werden sie nicht brüten.

Die Braunen haben eine schlechte Mittelwand unten an der Außenseite und 5 oben. 4 davon hatten einfach schon sehr viel Nektar, eine ist eine Brutwabe. Es ist aber nun die einzige Brutwabe auf einer schlechten Mittelwand, das wird wohl gehen.

Betroffen vom Mittelwandskandal?

Gestern war ich noch etwas im Imkerforum unterwegs und traf auf Fotos von löchrigen Brutnestern sowie deren Deutung. Man vermutete im Forum, dass gepanschte Mittelwände - also Mittelwände, die eben nicht wie vom Verkäufer beschrieben aus reinem Bienenwachs bestehen sondern aus Gewinnoptimierungsgründen vom Wachshersteller mit Zusatzstoffen die Paraffin oder Stearin versetzt wurden - die Ursache sind. Reines Bienenwachs ist teuer.

Der Skandal kam 2015/2016 auf, als betroffenen Imkern die Völker starben, da die Brut sich nicht entwickelte.

Ich hatte davon gelesen und auch gelesen, dass man Mittelwände nicht aus China, nicht aus dem Ausland, nicht von Amazon oder Ebay kaufen soll sondern beim Verkäufer seines Vertrauens.

Ich hab also etwas gesucht und dann Mittelwände bei der schwäbischen Firma G. aus A. gekauft, die auf ihrer Webseite verspricht, dass sie das Bienenwachs nicht mit Zusatzstoffen versehen und die auch Eigenwachs von Imkern zum Umarbeiten entgegennehmen. Das schien mir vertauenswürdig.

Die Bienen tun sich nach meinem laienhaften Empfinden aber etwas schwer mit dem Ausbau der neuen Mittelwände. Dass sie bereits Nektar in eine Wabe eintragen, die noch gar nicht vollständig ausgebaut ist, wundert mich auch. Und gestern habe ich ja sogar fotografiert, dass eine Ammenbiene eine Rundmade aus der Zelle einer frisch ausgebauten neuen Mittelwand geholt hatte. Was heißt hier „umplatzieren“? Vielleicht ist die Made krank oder tot und die Amme hat die Zelle geräumt? Und es gibt ein neues Loch im Brutnest?

Ich habe also im Internet weitergesucht nach den Namen der Gewinnoptimierer. Diese sind nicht so leicht herauszufinden, da kann man sich schnell eine Klage wegen Verleumdung einfangen. Aber etliche Links und
digitale Zeitungsartikel später war klar: auch mein schwäbischer Händler gehört dazu. Gegen ihn laufen - Stand Sommer 2017 - etliche Strafanzeigen. Es gibt Imker, die haben 100 kg Mittelwände dort gekauft und mussten neben den Verlusten an Bienen und Honig die Waben in 16.000 Rähmchen vernichten und neu einlöten. Das bedroht die Existenz und macht mich echt wütend.

Der Händler hat zu den Vorwürfen keine Stellung genommen. Es steht nicht fest, ob er selbst unwissentlich gepanschtes Material einkaufte und weiterverarbeitete oder selbst gepanscht hat. Oder immer noch panscht?

Bin ich auch betroffen?

In den beiden Beuten sind in der unteren Zarge nur je 1-2 der „schlechten“ Mittelwände vorhanden, die anderen Rähmchen kommen vom Verkäufer der Völker und sind an der dunklen Holz- und Wabenfarbe gut zu erkennen. In den oberen Zargen hängen 9 bzw. 10 neue Mittelwände. Annabells braunes Volk hat gerade erst angefangen, 5 obere Mittelwände auszubauen. Vielleicht ist etwas Nektar drin. Die werden wir alle ersetzen. Ich habe noch ein Patet (15 Stück) Mittelwände vom Berliner Händler mit Zertifikat. Agathas Grüne haben oben 5 Rähmchen mit nicht oder kaum ausgebauten Mittelwänden. Die müssen
auch raus. Na ja, die 15 vorhandenen sauberen Mittelwände werden nicht ganz reichen.

Alle verbliebenen schlechten Mittelwände werden gekennzeichnet, um sie sobald möglich zu vernichten. Außerdem haben wir ca. 22 in Rähmchen eingelötete Mittelwände. Dort sind schlechte und gute verarbeitet, aber ich kann sie nicht unterscheiden. Also alles weg.

Ich hoffe, die Zweifel an den Mittelwänden kamen mir noch rechtzeitig und der Schaden ist nicht allzu groß. 



Montag, 21. Mai 2018

Drohnenrahmen ausgeschnitten, ersten Honig genascht

Heute durften wir endlich mal wieder in die Beuten schauen!

Annabells kleines braunes Volk hatte begonnen, den oberen Brutraum zu besetzen und 5 von 10 Mittelwandrähmchen auszubauen. Leider sind sie viel unordentlicher als Agathas Volk und lieben Wildbau zwischen unterer und oberer Zarge. Den haben wir entfernt.

Wildbau bei Annabell
Agathas Volk hatte ja schon vor 9 Tagen im oberen Brutraum mit dem Ausbau von 7 Mittelwänden begonnen und ersten Nektar eingetragen. Jetzt gab es bereits 2 Brutwaben mit offener und verdeckelter Brut und Futterkranz, sowie 3 Futterwaben, zum Teil mit bereits verdeckeltem Honig. Hm lecker, da können wir vielleicht bald etwas ernten.

Im unteren Brutraum gab es 6 Brutwaben zum Teil mit Futterkranz und eine ausbebaute Mittelwand, an der auf einer Seite Nektar eingetragen wurde.

Auf einer Wabe sieht es so aus, als wenn die Ammenbiene die Rundmade umplaziert. Hab ich noch nicht gehört, dass die Bienen die Brut auch wieder aus der Zelle nehmen?

Platziert die Biene in der Mitte die Rundmade um?
Wir haben dann den Drohnenrahmen ausgeschnitten und die Brut vernichtet. Zwar waren noch nicht alle Zellen verdeckelt, aber nächstes Wochenende haben wir keine Zeit. Also lieber früher als zu spät. Da auch einiger verdeckelter Honig vorhanden war, haben wir den abgeteilt und als Trpfhonig verarbeitet. Wir haben heute also den ersten eigenen Honig gekostet! Ist nicht viel, aber immerin!


Drohnenrahmen mit Bienen

Drohnenrahmen abgefegt

Der erste geerntete Honig

Na ja, ist noch nicht viel

Sonntag, 20. Mai 2018

Dumm gelaufen

Tja...

Gestern war ganz viel Betrieb am Flugloch von Annabell (kleines Volk), was mich natürlich sehr freute.

Gleich mal mit dem Handy ein Video gedreht.


Und mit dem Fotoapparat Fotos geschossen und immer dichter an die Beute herangewagt... Die Bienen umschwirrten mich nur so...


Näher ran!

Noch dichter!

Eine landete auf meiner Hand, ich schüttelte im Reflex die Hand, der Fotoapparat flog weg direkt mit dem ausgefahrenen Objektiv im losen Sand. Danach ging nichts mehr. Sand im Getriebe! Im Fotoladen meinte man, es müsse die Objektiveinheit getauscht werden, diese ist nur leider das Teuerste an der ganzen Kamera :-( Das lohnt nicht... Da die Kamera auch schon ziemliche Macken hatte, muss nun eine Neue her. Dumm gelaufen. Bernd und ich streiten noch darüber, ob die Kosten den Bienen zuzurechnen sind oder nicht :-)






Freitag, 18. Mai 2018

Bienenfernsehen

Was ist neuerdings meine liebste Beschäftigung sobald ich nach Hause komme? Mich vor die Beuten setzen und einfach zuschauen. Bienenfernsehen! Immer interessant, immer passiert irgend etwas. Und es ist so entspannend! Die Bienen sind sammelwütig und kommen manchmal so schwer wieder zu Hause an, dass sie vor der Beute erst mal eine Zwischenlandung machen müssen, um zu verschnaufen. Bei einem durchschnittlichen Gewicht von 82mg kann die Biene mit 45mg Ladung noch fliegen. Im Vergleich: Bernd müsste dann mit einem Rucksack von 38kg noch rennen können!

Was wir hier auf den Fotos sehen, ist aber "nur" Pollen. Den Nektar trägt die Biene in ihrer Honigblase, dieser ist daher nicht sichtbar.

Ankunft zu Hause

schwer beladen

Sie wusste wohl nicht, dass der Pollen am Hinterbein abgestriffen wird?


Samstag, 12. Mai 2018

Kontrolle

Heute haben wir noch einmal nach Ihnen geschaut. Wie weit ist der Drohnenrahmen? Wie weit ist der Ausbau der Mittelwandrähmchen in der 2. Zarge? Wie steht es um die Schwarmgefahr?

Das grüne (große) Volk hat den Drohnenrahmen zu Ende ausgebaut und Agatha hat diesen bestiftet. Es ist offene und bereits verdeckelte Drohnenbrut da. Wenn Agatha frühestens am 05.05. begonnen hat zu stiften dann schlüpfen die ersten Drohnen am 29.05.18. Unbedingt vorher müssen wir die Drohnenwabe rausnehmen und vernichten. Dies ist sehr effektiv für die Bekämpfung der Varroa-Milbe, da die Milben kurz vor dem Verdeckeln der Drohnenbrut hineinschlüpfen und dann bis zum Schlupf drin bleiben. Bisher sind in der offenen Brut keine Milben zu sehen.

Wabe mit offener und verdeckelter Drohnenbrut

Die grünen Mädels haben auch 4 Mittelwandrähmchen der oberen Zarge fertig ausgebaut und 2 weitere sind angefangen. In 3 Waben der oberen Zarge ist auch der erste Nektar eingetragen.

angefangener Mittelwandausbau: rechts oben fertig, links unten noch nichts

Auch in der unteren Zarge wurde eine Mittelwand ausgebaut. Ansonsten gibt es 5 Waben mit viel verdeckelter und offener Brut. Trotzdem ist auch das grüne "große" Volk daher immer noch ein Kleines.

Es gab nicht eine Schwarmweiselzelle und auch keine Nachschaffungszelle. Prima, sie scheinen ausreichend beschäftigt und zufrieden mit der Regierung zu sein.


Das braune (kleine Volk) hat bisher weder mit dem Bau der Drohnenwabe noch dem Ausbau der Mittelwände der 2. Zarge begonnen. Dafür gibt es vier gut mit verdeckelter und offener Brut gefüllte Waben und eine weniger gefüllte sowie einiges mehr an Nektar und Pollen als vor einer Woche.

Die braunen Mädels scheinen etwas unordentlich zu sein, es gibt zum Teil in einer Wabe Brut, Nektar und Pollen wild durcheinander, nicht schön angeordnet als Brutnest und Futterkranz. Dann wieder gibt es auch schöne zusammenhängende Brutnester.

unordentliches Brutnest - Brut, Pollen und Nektar

schönes zusammenhängendes Brutnest der Braunen

Wird schon werden mit dem Völkchen.

Beide Königinnen waren zu sehen und geschäftig unterwegs.

Annabell - Königin des braunen kleinen Volkes

Agatha - Königin des großen grünen Volkes

Also - alles ok, denke ich.